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03.04.2017

Richtsberg verteidigt Hessenpokal

Spannender 4:3-Erfolg gegen Langen. Zweiter Platz für Ockershausen.

Regional-/Oberliga
Großer Erfolg für den 1. TTV Richtsberg. Das Team von Mannschaftsführerin Natalia Zherebina wiederholte seinen Vorjahressieg und verteidigte den Hessenpokal erfolgreich. Zherebina eröffnete das Finale gegen Oberligaspitzenreiter TTC Langen mit einem engen, aber nicht unverdienten 14:12 im fünften Satz gegen Bienstadt. Sarah Trojahn fand gegen Langens Top-Akteurin Schneider in den ersten beiden Sätzen nur schwer in die Partie (6:11, 9:11). Setzte sich im dritten Durchgang aber mit 13:11 durch. Satz vier war dann genauso umkämpft, mit dem besseren Ende für die favorisierte Südhessin. Teresa Söhnholz setzte bei ihrem 3:0-Erfolg über Smolka die klareren Akzente und Zherebina / Trojahn legten mit einem weiteren Dreisatzsieg das 3:1 nach. In der umkämpften Schlussphase sorgte zunächst Schneider durch ein 3:2 über Zherebina für den Anschluss und Söhnholz musste nach zwei knappen 9:11-Niederlagen gegen Bienstadt den Ausgleich hinnehmen. Dramatisch wurde es dann im letzten Einzel zwischen Trojahn und Smolka. Die Richtsbergerin erspielte sich einen deutlichen 2:0-Vorteil, doch Langens Routinier glich zum 2:2 aus. Im fünften Satz behielt die Richtsbergerin aber die Nerven und feierte einen starken 11:8-Erfolg, der den zweiten Hessenpokalsieg in Folge perfekt machte.

Bezirksklasse
Ockershausen traf im Halbfinale auf den BSC Einhausen, gegen dem man vor zwei Jahren ebenfalls im Halbfinale noch deutlich mit 1:4 unterlegen war. Dem TSV gelang in der Neuauflage ein perfekter Start. Neuzugang Georg Kattenborn hatte mit Einhausens Spitzenspieler Forell überraschend wenig Probleme und Herbert Kattenborn gewann nach 0:2-Rückstand wenn auch etwas glücklich noch mit 11:7, 11:9 und 12:10. Die Südhessen gaben sich jedoch keineswegs schon geschlagen und glichen durch zwei klare Erfolge über Sören Heine und G. Kattenborn / Heine aus. H. Kattenborn erwischte jedoch einen glänzenden Tag und bezwang auch Forell zur erneuten Führung. Wie ausgeglichen besetzt die Mannschaft aus der Nähe von Bensheim ist, zeigt dann der nochmalige Ausgleich, den G. Kattenborn im fünften Satz nicht verhindern konnte. Heine sorgte im letzten Einzel nach knapp zwei Stunden Spielzeit für Siegpunkt und Finaleinzug.
Dort wartete schon der Topfavorit Biebergemünd, der sich deutlich mit 4:1 im zweiten Halbfinale gegen Außenseiter Nordenstadt III durchsetzte, zu Beginn aber auch mit einem 16:14 im fünften Satz Glück hatte nicht mit 1:2 in Rückstand zu geraten.
H. Kattenborn setzte seine Erfolgsserie im ersten Einzel fort und bezwang die Nr. 2 der Gelnhäuser glatt mit 3:0. G. Kattenborn und Heine konnten allerdings nicht folgen und unterlagen ebenso glatt in drei Durchgängen. Im Doppel gelang Kattenborn / Kattenborn zumindest der Satzausgleich zum 1:1, doch im Anschluss gewann der Favorit fünf Sätze in Folge und verteidigte ihren Kreisligatitel aus dem Vorjahr auch eine Klasse höher.

3. Kreisklasse
Lospech hatte der TTC Schönstadt, denn im Halbfinale wartete mit dem SV Darmstadt 98 V die wohl ausgeglichenste Mannschaft im Turnier. Den besten Spieler stellten jedoch mit Günter Vaupel die Schönstädter, so dass sich ein umkämpftes Match entwickelte. Vaupel besorgte mit einem sicheren 3:0 die Führung für den TTC, doch die Lilien schlugen mit zwei ebenso klaren Erfolgen zurück. Im Doppel sah es für Vaupel / Böcking nach zwei spannenden Satzerfolgen (11:9, 13:11) dann nach dem Ausgleich aus, doch Darmstadt kam durch ein 11:9 zurück und gewann auch die beiden weiteren Sätze sogar deutlich mit 11:5 und 11:6. Beim Stand von 1:3 war dann Vaupel zum Siegen verdammt. Im Spitzeneinzel drehte er ein 1:2 durch zwei enge Erfolge zum Anschlusspunkt. Bernd Böcking hatte dann dreimal knapp die Nase vorn und glich zum 3:3 aus. Im abschließenden Einzel verpasste dann Georg Bender die Überraschung und der Weg für Darmstadt zum Titel war frei. Wie hoch die Schönstädter Leistung im vorweggenommenen Endspiel einzuschätzen ist, zeigt das Finalergebnis. Freienseen, das sich mit 4:2 über Dauborn II durchsetzte, hatte beim 0:4 keinerlei Chance und unterlag in allen vier Partien mit 0:3-Sätzen.